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Welche Mütze braucht dein Kind?


Über den Kopf verlieren Babys viel Wärme, und Ohren und Nacken sind besonders empfindlich. Gleichzeitig soll es unter der Mütze nicht zu warm werden. Natürliche Fasern wie Merinowolle und Wolle-Seide gleichen genau das aus: Sie wärmen, nehmen Feuchtigkeit auf und lassen die Haut atmen.

Erstlingsmützen: für die ersten Wochen

In den ersten Tagen und Wochen ist eine dünne, weiche Erstlingsmütze ein treuer Begleiter, zum Beispiel beim ersten Spaziergang oder unter der Wintermütze. Erstlingsmützen aus Merinowolle oder Wolle-Seide sind dehnbar, sitzen sanft und drücken nicht. Viele Modelle haben Bindebänder, damit nichts verrutscht.

Wintermützen: warm und trotzdem atmungsaktiv

Für kalte Tage draußen sind Mützen aus Merino-Wollfleece oder dichtem Merino-Strick ideal. Wolle hält auch dann noch warm, wenn sie etwas feucht wird, und leitet Schweiß von der Haut weg. Modelle mit Ohrenschutz oder zum Binden sitzen auch bei Wind gut, gerade in der Trage oder im Kinderwagen.

Sonnenhüte & Caps: Schatten für Frühling und Sommer

Wenn es warm wird, schützen leichte Hüte aus Leinen, Bio-Baumwolle oder Bambus Kopf, Gesicht und Nacken vor der Sonne. Einige Modelle haben zusätzlich einen UV-Schutz von UPF 50+.

Die richtige Größe finden

Miss den Kopfumfang deines Kindes mit einem weichen Maßband, etwa auf Höhe der Stirn und über den Ohren. Eine Mütze sollte gut anliegen, aber nicht drücken. Im Zweifel hilft dir die Größentabelle beim jeweiligen Produkt.

Pflege leicht gemacht

Wolle nimmt kaum Gerüche an. Oft reicht es, die Sachen über Nacht an der frischen Luft auszulüften. Gewaschen wird nach Pflegeetikett, meist im Wollwaschgang bei 30 °C. Wichtig: Reduziere die Schleuderzahl auf 400 Umdrehungen, damit die Wolle nicht verfilzt. Am besten nimmst du dazu ein Bio-Wollwaschmittel mit Lanolin, zum Beispiel das Bio-Wollwaschmittel von Joha. Das Lanolin pflegt die Fasern und hält die Wolle weich.